RayScan eignet sich hervorragend
für die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Herstellungsverfahren,
neuer Materialien oder neuer Bauteile, sowie zur Optimierung und
Überwachung von Herstellungsprozessen.
Bauteile aus den verschiedensten Materialien, wie z.B.: Leichtmetalle,
Kunststoffe, Keramiken oder Faserverbund-werkstoffe lassen sich
mit RayScan untersuchen.
Außer in den klassischen Branchen wie Automobil-Hersteller
und Zulieferer, Luft- und Raumfahrt und andere Industrien mit
sicherheitsrelevanten Bauteilen oder speziellen Materialien, kommt
RayScan vermehrt auch für wissenschaftliche Zwecke, wie z.B.
in der Archäologie, der Paläontologie oder für
kunst-historische Untersuchungen zum Einsatz.
Reproduktion eines Kunstwerks
Mit RayScan wurde der "Löwenmensch", die älteste
bekannte Darstellung eines Mensch-Tier-Wesens, untersucht. Das
32000 Jahre alte Kunstwerk wurde aus dem Zahn eines Mammuts geschnitzt.
Als es 1931 gefunden wurde, war es in mehrere hundert Stücke
zerbrochen. In sorgfältiger Arbeit wurde es rekonstruiert
und wird nun im Ulmer Museum aufbewahrt.
Mit Hilfe der 3D-Tomographie wurde die Qualität der Rekonstruktionsarbeit
überprüft. Es konnte gezeigt werden, dass der Nervenkanal
des ursprünglichen Zahnmaterials ohne Abweichungen geradlinig
durch das Objekt verläuft. Hierdurch wurde der Beweis erbracht,
dass die Rekonstruktion perfekt ausgeführt wurde.
Zur Herstellung einer Kopie wurde der Löwenmensch mit der
3D - Computertomographie berührungslos vermessen. Danach
wurden die 3D-CT-Daten in Modell-Daten konvertiert und daraus
eine Kopie erstellt. Bei den herkömmlichen Abdruck-Methoden
hätte die Oberfläche des Löwenmenschen beschädigt
werden können.